Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
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Autonomie durch Familie? - Die Bedeutung der Familie bei Entscheidungen am Lebensende und in der Reproduktionsmedizin

 

 

Zusammenfassung

Für das moderne Medizinrecht stellt die Autonomie des Patienten einen Schlüsselbegriff dar. Das vorliegende Projekt untersucht aus rechtlicher Sicht, wie das Verhältnis von individueller Autonomie und der Familie als personalem Nahraum und auf Vertrauen basierender sozialer Organisationsform im Kontext medizinischer Entscheidungen zu bestimmen ist. Der Fokus liegt dabei auf dem deutschen Recht, rechtsvergleichende Erkenntnisse werden einbezogen. Gefragt wird zum einen nach der Rolle von Familienangehörigen im Rahmen der ärztlichen Behandlung am Lebensende. Zum anderen wird die rechtliche Position des Partners und des zu gebärenden Kindes bei reproduktionsmedizinischen Maßnahmen reflektiert.