Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
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Reproduktive Autonomie als familiäre Autonomie? Zur Familie als Vertrauensintermediär in der Fortpflanzungsmedizin

Projektleiterin: Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Abt. Ethik und Geschichte der Medizin

Zusammenfassung:

Das Teilprojekt widmet sich - am Beispiel der Fortpflanzungsmedizin - der Familie als einem Subjekt kollektiver Autonomie und als einem Prototypen vertrauensbasierter sozialer Gruppen. Es soll zum einen gefragt werden, ob und wie 'Reproduktive Autonomie' als 'Familiäre Autonomie' konzeptionalisiert werden kann. Es soll zum anderen untersucht werden, in welcher Wechselwirkung ein solches Konzept in ethischer Hinsicht zu der Vertrauen stiftenden Funktion der Familie in der modernen Gesellschaft steht.