Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
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ETHICSWEB

Europäisches Informations- und Dokumentationsnetzwerk zur Ethik in den Wissenschaften

 

Dauer: 06/08 - 02/11 Förderer: EU 7. Rahmenprogramm Titel des Teilprojekts: Merging of Databases (WP2) Koordinator des Teilprojekts: C. Wiesemann (EGM) &  A. Simon (AEM) Koordinator des Gesamtprojekts: D. Lanzerath (Deutsches Referenzzentrum Ethik in der Biowissenschaften)

Ziel von ETHICSWEB ist es, die demokratische Auseinandersetzung über ethische Aspekte der Wissenschaften anzuregen und Informiertheit und Engagement der Öffentlichkeit zu fördern. Zu diesem Zweck werden bereits bestehende Informationsangebote und Dokumentationssysteme verbunden, um den Zugang zu umfassenden Informationen zu ermöglichen und zu erleichtern. Zugleich werden anspruchsvolle technische und semantische Instrumente eingesetzt bzw. wo nötig entwickelt, um die enormen Datenmengen allen Beteiligten zugänglich zu machen. ETHICSWEB wird einen gemeinsamen, dezentralisierten europäischen Zugangspunkt für Informationen bilden, die in verschiedenen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, von unterschiedlichen regionalen Providern und Zentren sowie durch internationale Organisationen bereitgestellt werden. Das Projektkonsortium besteht aus 15 europäischen Forschungseinrichtungen sowie der UNESCO und der FAO. Im Rahmen von ETHICSWEB wird ein breites Spektrum an Informationsquellen zu Ethik und Wissenschaften dokumentiert, darunter

  • Literatur
  • Gesetze, Regulierungen und Richtlinien
  • Ausbildungsmaterialien und –programme
  • Akademische Austauschprogramme
  • Zentren, Projekte und Experten
  • News und Events (z.B. Konferenzen, Calls for Papers und neue Initiativen).

Ab Juni 2008 koordiniert die Abteilung Ethik und Geschichte der Medizin zusammen mit der Informations- und Dokumentationsstelle Ethik in der Medizin (IDEM) in diesem Rahmen europaweit Arbeitsschritte, die einen systematischen Überblick über die europäischen Informationsangebote im Bereich Ethik und Wissenschaften verschaffen und ihre Integration vorantreiben sollen.

Ansprechpartner in Göttingen: Mark Schweda, M.A.