Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
| ClinhipsA scientific, ethical and comparative legal analysis of clinical implementation of human induced pluripotent stem cells in Germany and Austria (ClinhiPS) – SP2: Ethical Analysis |
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Eine naturwissenschaftliche, ethische und rechtsvergleichende Analyse der klinischen Anwendung von humanen induzierten pluripotenten Stammzellen in Deutschland und Österreich (ClinhiPS) – Projekt: Ethische Analyse

Prof. Dr. Claudia Wiesemann (PI)
Solveig Lena Hansen, M.A. (PI)
Clemens Heyder, M.A., M.mel. (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Tim Holetzek, B.A. (wissenschaftliche Hilfskraft)

Humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPS-Zellen) sind Zellen, die durch Reprogrammierung adulter Körperzellen gewonnen werden und in der Lage sind, sich wiederum in verschiedene Körperzellen zu differenzieren. Im Unterschied zu embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) scheinen sie aufgrund ihrer Gewinnung moralisch weniger vorbelastet und einen Ausweg aus dem ethischen Dilemma der verbrauchenden Embryonenforschung darzustellen – ohne jedoch an medizinischem Nutzen einzubüßen. Der rasche Fortschritt der biomedizinischen Forschung lässt eine therapeutische Anwendung in naher Zukunft möglich werden.


Das Teilprojekt widmet sich der Untersuchung der im Zuge der klinischen Implementierung entstehenden ethischen Probleme. Eine Analyse bisher geführter Debatten zur Einführung der Stammzelltherapie und vergleichbarer Hochrisikotherapien soll helfen, Risiken zu evaluieren und ethisch relevante Aspekte zu identifizieren. Mittels einer vergleichenden Analyse der Debatten in Deutschland und Österreich sowie der Großbritannien und USA soll eruiert werden, wie eine Ausschöpfung des hohen medizinischen Potentials unter Gewährleistung der notwendigen Sicherheit der Patient*innen ermöglicht werden kann.
Das Ziel ist die Erstellung eines Handlungsleitfadens für alle Beteiligten sowie eine Grundlage für eine gesetzgeberische Empfehlung zu schaffen. Unter Einbeziehung relevanter Stakeholder, wissenschaftlicher Gremien sowie der Öffentlichkeit sollen geeignete Instrumente für die klinische Implementierung von hiPS-Zellen entwickelt werden.
 

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