Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
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 Stakeholder-Beteiligung bei der Evaluation innovativer Risikoforschung

                                                - Konferenz und Film -


Mit humanen (menschlichen) induzierten pluripotenten Stammzellen (kurz: hiPS-Zellen) verbindet die moderne Medizin neue Hoffnungen. Es handelt sich um normale Zellen des menschlichen Körpers (z. B. Haut- oder Blutzellen), die im Labor so „reprogrammiert“ werden, dass daraus pluripotente Stammzellen entstehen. Pluripotente Stammzellen besitzen das Potenzial, sich zu jedem Zelltyp des menschlichen Körpers zu entwickeln.

Die neue Technologie hat die Stammzellforschung revolutioniert. Bereits heute stellen hiPS-Zellen ein wichtiges Werkzeug für die Entwicklung von Krankheitsmodellen im Labor und für die Testung von Arzneimitteln dar. In Zukunft sollen hiPS-Zellen sogar für die klinische Anwendung nutzbar gemacht werden. So ließe sich mit hiPS-Zellen vielleicht eines Tages eine zerstörte Netzhaut im Auge oder ein beschädigter Herzmuskel reparieren. In Deutschland wurden hiPS-Zellen bislang noch nicht am Menschen angewandt. Doch der rasche Fortschritt in der medizinischen Forschung könnte dies bereits in naher Zukunft ändern.

Allerdings sind diese Transplantate nicht ohne Probleme. Um zu wissen, ob sie am Menschen anwendbar sind, müssen klinische Versuche durchgeführt werden, die mit Risiken verbunden sind.

Am 20. und 21. Oktober 2017 fand deshalb eine Stakeholder-Konferenz zur Evaluation dieser innovativen Risikoforschung statt, veranstaltet vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universitätsmedizin Göttingen.

Ziel der Konferenz war es, eine Diskussion mit allen Betroffenen zu führen, um eine gerechte und ausgewogene Risikobewertung sowie Transparenz von Entscheidungsprozessen und eine informierte öffentliche Debatte gewährleisten zu können.

Ein Kurzfilm hält die Ergbenisse der Veranstaltung fest. Um diesen ansehen zu können, klicken Sie bitte auf das Video unterhalb dieses Textes. In der rechten Spalte finden Sie außerdem den Flyer und das Plakat zur Konferenz.

Einen Tagungsbericht finden Sie hier.


Flyer:


Plakat: