Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
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Übersicht Projekte der Forschergruppe Prof. Schicktanz zur Organtransplantation

ab 9/2014- 8/2016

 „Ich möchte lieber nicht“ – Das Unbehagen mit der Organspende und die Praxis der Kritik. Eine soziologische und ethische Analyse (gemeinsam mit Prof. Frank Adloff, Universität Erlangen) (gefördert durch die DFG)                          http://www.soziologie.phil.uni-erlangen.de/research/unbehagen-mit-organspende

Seit 2012

ELPAT working group: Public Issues of organ Transplantation (gem. mit Gurch Randhawa (UK)
http://www.esot.org/organisation/ELPAT-Structure

2008-2014

Entscheidungsfindungsprozesse im Rahmen der Lebendnierenspende - Medizinethische und medizinanthropologische Aspekte  (engl. Decision making in living organ donation - medico-ethical and anthropological aspects) http://www.egmed.uni-goettingen.de/index.php?id=98

2009-2013

Quantitative Umfrage: Einstellung zur Organspendebereitschaft. Der Einfluss von Geschlecht und Studienhintergrund

2009-2010

Buchprojekt: Teaching Ethics in Organ Transplantation and Tissue Donation. In Cooperation with Amnon Carmi UNECO Chair in Bioethics

2004-2007

"Challenges of Biomedicine", funded by the EU, 6th framework programme ´Science & Society´
http://www.univie.ac.at/virusss/cobpublication

1998-2001

Titel: Medizin- und tierethische Aspekte der Xenotransplantation. Eine wissenschaftsethische Untersuchung zum aktuellen Stand der Forschung von Silke Schicktanz, DFG-Graduiertenkolleg „Ethik in den Wissenschaften“ am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen


Publikationen der Forschergruppe

(PDF


“Ich möchte lieber nicht.” Das Unbehagen mit der Organspende und die Praxis der Kritik. Eine soziologische und ethische Analyse

Ansprechpartnerinnen:
Solveig Lena Hansen, M.A. shansen(at)gwdg.de
Prof. Dr. Silke Schicktanz sschick(at)gwdg.de
Laufzeit: 2014-2016
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

In diesem Projekt steht die Frage im Zentrum, wie im Alltag mit Entscheidungsaufforderungen zur Organspende umgegangen wird und inwieweit hier für SkeptikerInnen ein öffentlicher Standpunkt möglich ist. Zum einen werden mit BürgerInnen Interviews durchgeführt, die auch Unsicherheiten, Enttäuschungen, Ängste und Verletzungen thematisieren (vgl. http://www.soziologie.phil.uni-erlangen.de/research/unbehagen-mit-organspende). Zum anderen werden im Göttinger Teilprojekt deutsche Kampagnen der letzten zehn Jahre fokussiert. Schwerpunkte der Analyse sind die implizit widersprüchlichen moralischen Deutungen, um zu untersuchen, welche Appelle diese Kampagnen enthalten, wenngleich sie vordergründig auf die freie Entscheidung der Angerufenen abzielen.

Darüber hinaus wird die moralische Perspektive von Laien, die der Organspende bisher skeptisch oder unsicher gegenüberstehen, auf der Basis der soziologisch erhobenen Daten analysiert, um zu ergründen, inwiefern konkrete Einstellungen zur Organspende bzw. mögliche Skepsis mit Vorstellungen zur inhaltlichen oder prozeduralen Gerechtigkeit bei der Organverteilung zusammenhängen.

Es wird davon ausgegangen, dass Unsicherheit und Skepsis legitime Intuitionen sind. In Bezug auf diese Intuitionen wird eine ethischen Theoriebildung darüber angestrebt, inwiefern anthropologische Grundeinstellungen zu Körperlichkeit/Leiblichkeit bzw. Sterblichkeit/Endlichkeit in einem von Wertepluralismus und Liberalismus geprägten Gesellschaftsmodell vernunftmäßig kommuniziert und öffentlich verhandelt werden können. Als praktisches Ergebnis werden Überlegungen entwickelt, wie den ethischen Problemen in öffentlicher Kommunikation begegnet werden kann.

Downloads: Projektflyer (PDF)

Abschlusstagung 18.07.-19.07.2016 in Erlangen

Den Flyer mit Programm können Sie hier herunterladen (PDF)


Interview Radio ffn mit Solveig Hansen vom 26.02.2015


Interview mit NDR 1 Radio Niedersachsen vom 05.03.2015 mit Solveig Hansen


Interview NDR Info vom 07.08.2016 mit Solveig Hansen


ELPAT working group: Public Issues of organ Transplantation (since 2012)

Head of the group: Silke Schicktanz, Gurch Randhawa

http://www.esot.org/organisation/ELPAT-Structure


ELPAT is a European platform that brings continuity and progress in European research and dialogue on „Ethical, Legal and Psychosocial Aspects of organ Transplantation”. Within ELPAT, there are seven working groups. Each working group addresses a specific topic in the field of ethical, legal and psychosocial aspects of organ transplantation 

One of the Working Groups, Public Issues had been bringing together a range of experts and professionals from all around the world to share their experiences and insights into why and how public engagement was progressing. 

All members of the working group are members of the European Platform ELPAT 

Workshop: Working group Public Issues ELPAT Meeting,  Juan les Pins, France, 2-tägig,  November 2013.


Randhawa, Gurch; Schicktanz, Silke (Eds.): Public Engagement in Organ Donation and Transplantation, Pabst Publisher

http://www.pabst-publishers.de/Medizin/buecher/9783899678215.htm

Public campaigns in different European countries highlight an increasing awareness that public acceptance of organ donation is a crucial factor for the medical field of organ transplantation. However, addressing this complex matter requires a fresh perspective as to how governments truly engage with their public on issues which touch upon health care, morbidity, and mortality.

The book provides detailed recent analysis of cultural impacts and religious attitudes of communities, patients, and even professionals. Furthermore, various forms of public engagement, including dialogues, campaigns, and media are discussed from methodological as well as theoretical perspectives.   

 

 

Workshop: "Frauen geben, Männer nehmen?" Genderaspekte in der Organtransplantation – empirische, theoretische und normative Fragen, Erlangen, Januar 2014. (PDF)


Projekt: Geschenkte Organe? Ethische und kulturelle Herausforderungen bei der familiären Lebendnierenspende

http://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/soziologie/geschenkte_organe-9685.html

Ansprechpartnerin

Dr. phil. Sabine Wöhlke swoehlke(at)gwdg.de 

http://www.egmed.uni-goettingen.de/index.php?id=27

 

 

 

Filmzusammenfassung

Klicken zum Film

Lebendspende spielt in der Transplantationsmedizin eine immer wichtigere Rolle. Beworben wird sie zumeist als unkomplizierter Akt der Liebe und Fürsorgepflicht. Die vorliegende Untersuchung wirft einen präzisen Blick auf das Thema Lebendnierenspende in Deutschland. Die empirische Untersuchung öffnet die „Black Box“ der familiären Entscheidung bei der Lebendnierenspende für die Wissenschaft.

Der Fokus liegt auf der Perspektive der Betroffenen. Angesichts des häufig konstatierten Organmangels ist es wichtig, den Argumenten, Positionen und Unsicherheiten der direkt und indirekt Betroffenen einer Organspende genauer nachzugehen. Als Ergebnis meiner Arbeit zeigt sich, dass der Entscheidungsprozess von der reziproken Beziehung des Spender?Empfänger?Paares beeinflusst wird, da die Niere nach den Regeln der „Gabe“ geschenkt wird. Zudem wird die Entscheidung von der Selbstbestimmung in einer Beziehung, die Rollenzuweisungen und Rollenerwartungen sowie vergeschlechtlichte soziale und moralische Identitäten beinhaltet, massiv beeinflusst. Um ein Organ zu schenken, sind zudem Körperkonzepte wesentlich, um z.B. die Organintegration gewährleisten zu können.

Es zeigte sich bei den Motiven von Spendern und Empfängern, dass Entscheidungen in der Familie wesentlich von Reziprozität geprägt sind und die gesamte Familie in den Prozess einbezogen ist. Die empirische Auswertung zur Gabe stellt für die medizinethische Diskussion einen wichtigen Beitrag dar, da bei der Lebendspende im familiären Kontext Reziprozitätslogiken aktiviert werden. Zudem zeigen sich starke Ambivalenzen und Unsicherheiten bei Betroffenen, weil der symbolische Wert einer Spende nicht genau festgelegt werden kann. Die Folgen sind subtile Formen von Dankbarkeit und nicht selten Schuldgefühle gegenüber dem Spender.

Bei den Betroffenen bestehen unterschiedliche Vorstellungen vom Körper, diese haben einen Einfluss darauf, wie und ob sie mit der Lebendspende umgehen können. Das fragmentierte, durch biomedizinische Vorstellungen geprägtes Körperkonzept ist zwar am meisten verbreitet, jedoch kann auf Untertypen verwiesen werden, die aufgrund von Vergeschlechtlichungsprozessen besonders wirkmächtig sind. Frauen mit einem reproduktiven Körperverständnis setzen Organspende häufig mit Geburt und biologischer Reproduktion, Männer hingegen mit ökonomischer Arbeitskraft gleich. Es kann gezeigt werden, dass sich auch ein holistisches Körperverständnis sehr wohl praktisch mit der Organspende/?transplantation vereinen lässt.

Nicht zuletzt durch die Etablierung im Transplantationsgesetz wird der Freiwilligkeit der Handlung im Rahmen der Entscheidung ein hoher Stellenwert beigemessen. Doch lässt sich diese nur schwer überprüfen. Spender sowie Empfänger rekurrieren auf ein relationales Autonomiekonzept, insofern eine Entscheidung im Kontext der Familie getroffen wurde. Dieser Familienkontext umfasst auch die jeweiligen Rollen des Einzelnen im Familiengefüge.

Die Ergebnisse verweisen bei den Motivationen und Handlungsreichweiten auf beachtliche Unterschiede zwischen Spendern und Empfängern, so dass eine Forderung nach Perspektivendifferenz ein wesentliches methodisches Ergebnis darstellt. Die Untersuchung hilft daher, die Belastungen für die Spender?Empfänger?Beziehung genauer in den Blick zu nehmen und liefert konkrete Handlungsempfehlungen für alle Beteiligten einer Lebendorgantransplantation.

 

 

 

Buch: Wöhlke, Sabine & Doyé, Lutz, (Hrsg.): Damit du weiterleben kannst: Die geschenkte Niere - Betroffene erzählen

Eine Lebendnierentransplantation ist medizinisch inzwischen ein Routineeingriff. Gleichzeitig müssen sich SpenderIn und EmpfängerIn mit einer Vielzahl von Fragen, Gefühlen und Entscheidungen auseinandersetzen. "Muss ich meinem Spender auf ewig dankbar sein?"  Solche Fragen verändern oft das ganze Beziehungsgefüge. 

In zahlreichen Erfahrungsberichten der unmittelbar Betroffenen und ihrer Angehörigen zeigen Sabine Wöhlke und Lutz Doyé, wie komplex das Thema der Lebendspende ist. Ergänzt werden diese biografischen Texte durch wissenschaftliche Beiträge aus den Bereichen Medizin, Medizinethik und -anthropologie, Rechtswissenschaften, Theologie und der Pflegewissenschaft.

Das Buch soll chronisch Kranke ermutigen, die für sie richtige Entscheidung zu treffen und ist ein wichtiger Ratgeber für die Zeit der Nachsorge. 

Informationen zum Buch (hier klicken)

Darin enthalten: 

Wöhlke, Sabine (2011): Das Fremde im Eigenen: Gleschlechterunterschiede im Körper-Leib-Verständnis bei Lebendorgantransplantatierten. S. 194-210

Schicktanz, Silke (2011): Keine leichte Entscheidung - Ethische Aspekte für und wider die Lebendorganspende. S. 166-180


Quantitative Umfrage: Einstellung zur Organspendebereitschaft. Der Einfluss von Geschlecht und Studienhintergrund (Laufzeit: 2009-2013)

Studienleitung: Prof. Dr. Silke Schicktanz 

Unter Mitarbeit von: Dr. des. Sabine Wöhlke; Dr. Julia Inthorn; Fabian Schmidt (med. Doktorand) 


Zusammenfassung: Im Rahmen einer repräsentativen quantitativen Umfrage bei Studierenden der Medizin und der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Göttingen sollen Einstellungen zur Organspende, der aktuellen Rechtssituation und der potentiellen Kommerzialisierung erhoben werden. Die interessierenden sozialen Faktoren für die Einstellungsbewertung sind Studienhintergrund (Studiengang, Vorwissen, Studiendauer) und Geschlecht. Darüber hinaus soll der Einfluss von Religiosität, Körperverständnis und moralischen Grundhaltungen auf die Organtransplantation an sich eruiert werden. Der entwickelte und getestete Fragenbogen soll im Anschluss auf seine Eignung für Umfragen in der Bevölkerung und bei Patienten weiterentwickelt werden. 

Allerdings sind bisher vorliegende Meinungsumfragen oft sehr kurz und lassen kaum Rückschlüsse über die sozialen Hintergründe und weitere relevanten Einflussfaktoren zu, wie z.B. zur Relevanz des Körperverständnisses, Theorien der Reziprozität. Des weiteren erklären sie die vorgefunden Ambivalenzen zwischen der oft sehr häufig bekundeten Organspendebereitschaft einerseits und de facto wesentlich selteneren Organspende im Falle eines Hirntodes und der geringen Verbreitung von Organspendeausweisen andererseits nicht hinreichend. 

Hierzu wurde eine Umfrage im repräsentativen Umfang bei den Studierenden der Medizin und der Wirtschaftswissenschaften durchgeführt. Die Gruppe der Studierenden (besonders der Medizin) stellt im internationalen Vergleich eine häufig gewählte Gruppe, um moralisch relevante Einstellungen zu medizinethischen Fragen zu ermitteln. Dies liegt sicher zum einen an der leichten Verfügbarkeit aber auch an der hohen praktischen Relevanz, die Ärzte in konkreten Entscheidungen bei ethischen Konflikten haben. Zugleich erlaubt die Untersuchung der Studierenden damit auch einen Vergleich mit Ergebnissen anderer Studien (z.B. auch mit Blick auf nationale oder kulturelle Differenzen). 

Publikationen:

Julia Inthorn, Sabine Wöhlke, Fabian Schmidt, Silke Schicktanz (2014): Gender and professional Education Impact on Attitudes towards financial Incentives for Organ Donation: Results of a Survey among 755 Students of Medicine and Economics in Germany (PDF)

Sabine Wöhlke, Julia Inthorn, Silke Schicktanz (2015): The Role of Body Concepts for Donation Willingness. Insights from a Survey with German Medical and Economics Students. In: Ralf J. Jox, Galia Assadi, & Georg Marckmann (Hrsg.): Organ Donation in Times of Donor Shortage. Challenges and Solutions, Dordrecht Heidelberg u.a.: Springer; S. 27-51.

Buch: Teaching Ethics in Organ Transplantation and Tissue Donation. Cases and Movies

Herausgeber: Silke Schicktanz, Claudia Wiesemann und Sabine Wöhlke in Kooperation mit Amnon Carmi UNESCO chair in Bioethics 

 Organ transplantation is a thrilling new option of modern surgery, giving hope to chronically ill patients, and, at the same time, stirring controversial ethical debates about human identity and the meaning of the human body. Being a transnational and global endeavor, organ transplantation raises universal ethical concerns but has to be adapted to culturally embedded believes. In this book, 30 international case studies collected from all over the world illustrate the range of global and local ethical, social, and cultural problems associated with this new form of treatment. Accompanied by a list of relevant movies, the collection provides a unique resource for ethics education in medicine, health care, philosophy, and religious studies. A systematic introduction into the field of transplantation ethics complements the teaching material. 

Publisher: Göttingen University Press, 2010 Softcover, 81 pp.: 15,00 € 
ISBN 978-3-941875-40-1 

An online-version is available: 

http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2010/schicktanz.pdf

Link zu weiteren Lehrmaterialien UNESCO Chair of bioethics: 

http://www.unesco.org/new/en/social-and-human-sciences/themes/bioethics/ethics-education-programme/activities/educational-resources/


Eine Rezension zu dem Buch finden Sie hier: 

 

http://www.bioethica-forum.ch/docs/12_2/13_Rezensionen.pdf

Projektleitung: Prof. Silke Schicktanz (schick(at)gwdg.de)

Mitarbeiter: Dr. Mark Schweda (mschwed1(at)gwdg.de )

project website: www.univie.ac.at/virusss/cobpublication

Project Description COB (PDF)

 

 

 

The socio-cultural background of modern biomedicine was examined in a comparative analysis of qualitative empirical data gathered in different European countries: Germany, France, the Netherlands, Sweden, Austria and Cyprus. Moreover, perspectives from Latvia and Great Britain were taken into account selectively. The emphasis of the project lies on the question how laypeople and patients view modern medicine and live with it. The interactions and interdependencies between medicine and culture were analysed along two main comparative axes. On a first level the countries involved were compared to trace different cultural approaches. Secondly, two different medical technologies, organ transplantation and postnatal genetic testing, were used as comparative examples. These two technologies raise different ethical and social problems and hence challenges for governance. 
On this basis, the CoB project developed conclusions and recommendations for the academic context as well as for European and national policy makers. These address questions of European harmonisation, citizen participation and governance as well as bioethical issues.

Thematics objectives


  • Qualitative comparative research on different socio-culturally framed ways of dealing with modern biomedicine in selected European countries
  • Investigation on how members of the public assess the impact of modern biomedical technologies on their body, identity, ways of knowing and social relations 
  • Analysis of how European citizens reflect on the socio-political consequences of modern biomedical technologies, different modes of governance as well as opportunities of public participation 
  • Investigation of the role of cultural concepts like identity and bodily integrity in the present bioethical discourse
  • Reflection and evaluation of the consequences of the cultural plurality of moral conceptions on the debate on European bioethics 
  • Recommendations for the development of ethical regulations and possibilities of governing research and practise in the field of medicine and life sciences

Methodological and theoretical objectives


  • Contribution to interdisciplinary research at the interface of bioethics, social studies of science and medical anthropology
  • Advancement of qualitative comparative methods for investigating patients’ and laypeople’s attitudes towards questions of biomedicine in an international and interdisciplinary research setting
  • Development of key concepts for an intercultural bioethical discourse 
  • Establishment and structuring of a European network for the exploration of biomedicine from an ethical and sociological point of view

Institutions and people involved

  • University of Vienna, Department of Social Studies of Science Co-ordinator)
    Prof. Ulrike Felt, Maximilian Fochler, Ruth Müller, Peter Winkler
  • Humboldt University Berlin, Department of European Ethnology
    Prof. Stefan Beck, Katrin Amelang
  • University of Lund,Sweden, Centre for Theology and Religious Study & Dep. of European Ethnology 
    Prof. Susanne Lundin, Helena Röcklinsberg, Anna Johansson
  • Makarios III Medical Centre, Cyprus, Nicosia Dept. of Clinical Genetics
    Violetta Christophidou Anastasiadou, Costas Constantinou
  • University of Utrecht, The Netherlands, Institute for Ethics
    Prof. Marcus Düwell, Annika DenDikken, Nils Nijsingh
  • University of Latvia, Latvia, Department of Sociology
    Aivita Putnina
  • University of Nancy, France, Research Group on Information, Communication and Propaganda
    Anne Masseran, Philippe Chavot
  • University of Leeds, UK, Institute of Health Sciences and Public Health
    Prof. Darren Shickle, Marcus Griffin
  • University of Goettingen, Germany, Department of Medical Ethics and History of Medicine
    Prof. Silke Schicktanz, Mark Schweda

Scientific Output

Report_on_Consequences_and_Recommendations.pdf

 

Biomedicine as a Socio-cultural and Ethical Challenge: Final Points to Consider and Recommendations for European and National Policy Makers and European Research.

 

"Challenges of Biomedicine - Aanbevelingen over socio-culturele en ethische kwesties en participatie (Dutch Version PDF)"

"Les enjeux de la biomédecine - Recommandations sur les aspects socioculturels, éthiques et de participation (French Version)"

"Herausforderungen der Biomedizin - Empfehlungen zu soziokulturellen, ethischen und partizipatorischen Fragen (German Version PDF)"

"Challenges of Biomedicine - Recommendations on socio-cultural, ethical and participatory issues (English Version PDF)"

"Challenges of Biomedicine - Recommendations on socio-cultural, ethical and participatory issues (Greek Version PDF)"

"Biomedicinas izaicinajumi - Rekomendacijas par socialajiem, kulturas, etikas un lidzdalibas aspektiem (Latvian Version PDF)"

"Biomedicinska utmaningar - Rekommendationer rörande socio-kulturella-, etiska- och medverkansfrågor (Swedish Version PDF)"

Pressestimmen zur Organspende

Artikel im Göttinger Tageblatt
Download (PDF)


Artikel in der HNA (Link)

 

 


Onlineartikel zum Thema Organspende

Der Artikel ist auf ZEITONLINE erschienen und kann hier heruntergeladen werden (PDF)