Zum Inhalt springen
Karina Korecky, M.A.

Kontakt
Tel.:
E-Mail: karina.korecky(at)med.uni-goettingen.de
Raum:

Web: https://karinakorecky.academia.edu/

Biographische Notiz
Nach ihrem Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Hamburg (Abschluss Universität Wien), war Karina Korecky als koordinierende Projektassistentin in einem arbeitspsychologischen Forschungsvorhaben tätig. Sie hat Lehraufträge in der Soziologie (Geschichte der Soziologie) sowie der Politikwissenschaft (Politische Theorie) wahrgenommen. In einem Forschungsvorhaben zur Aufarbeitung der Nachkriegsgeschichte der Psychiatrie im Rheinland hat sie ihr Interesse für die Geschichte und Soziologie der Psychiatrie entdeckt. Karina Korecky promoviert zum Thema Subjekttheorie und Psychiatrieerfahrung mit einer qualitativen Studie am Institut für Soziologie der Universität Freiburg. Seit Oktober 2022 arbeitet sie am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin in einem deutsch-israelischen Forschungsprojekt zum Einfluss von Nazimedizin und Holocaust auf die Institutionalisierung von Bioethik, mit besonderem Augenmerk auf die Ethik der Psychiatrie.

Seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen im Forschungsprojekt «The legacy of Nazi medicine in contemporary mental health ethics. Comparing three decades of debates in Germany and Israel 1990-2020» (Projektleitung: Prof. Dr. Silke Schicktanz, Prof. Dr. Nadav Davidovitch, Dr. Rakefet Zalashik)

SoSe 2022 Vertretung als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehre und Koordination des Masterstudiengangs, Institut für Soziologie der Universität Freiburg

2017-2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Freiburg im DFG-Projekt «Psychiatrie und Subjektivität im Wandel. Erfahrungen von Patientinnen und Patienten in bundesdeutschen psychiatrischen Einrichtungen von den 19060er Jahren bis heute» (Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Bröckling, Dr. Andrea zur Nieden)

2016-2020 Internship bei Prof. Dr. Vivian Liska (Institute of Jewish Studies at the University of Antwerp / Distinguished Visiting Professor for German literature at the Hebrew University, Jerusalem, Israel)

2016-2017 Research Assistant bei Prof. Dr. Michael Fagenblat, Department for Literature, Language and the Arts, The Open University, Israel

2013-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt «Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte der Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in Institutionen des Landschaftsverbandes Rheinland seit 1945» (Projektleitung: Dr. Thorsten Noack), Institut für Geschichte, Ethik und Theorie der Medizin, Universitätsklinikum Düsseldorf

2013-2014 Lehrbeauftragte am Institut für Soziologie der Universität Bremen

2011-2013 Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg

2006-2009 Projektassistentin bei AuG/Perspective e.V. (ad Universität Lüneburg) im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsvorhabens «Qualifizierung durch Integration erfahrungsbezogener Ressourcen in Organisationen der Pflege»

Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Hamburg

  • Geschichte von Bioethik und Ethik der Psychiatrie
  • Medizinsoziologie, Soziologie der Psychiatrie
  • Politische Theorien der Aufklärung
  • Subjekttheorie, Subjektivierung
  • Feministische Theorie

SoSe 2022
SE „Biopolitik. Geschichte und Probleme des Begriffs“
SE „Psychiatrie und Geschlecht“
Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

WiSe 2018/19
SE „Von Psychiatrie erzählen. Theorie und Praxis narrativer Interviews mit ehemaligen PatientInnen“ (gemeinsam mit Christoph Panzer)
Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

SoSe 2014
Begleitende Übung zur VL Einführung in die Geschichte der Soziologie
Institut für Soziologie, Universität Bremen

SoSe 2013
Begleitende Übung zur VL Einführung in die Geschichte der Soziologie
Institut für Soziologie, Universität Bremen

WiSe 2012/13
SE „Staatstheorien der Aufklärung“
Institut für Politikwissenschaft, Universität Hamburg

WiSe 2011/12
Lektürekurs „Rousseaus Gesellschaftsvertrag und seine Interpretation“
Institut für Politikwissenschaft, Universität Hamburg

Vortrag/Publikation (mit Ulrich Bröckling): «Subjektivierung als Versprechen und Zumutung. Soziologische Erkundungen der Sozialpsychiatrie», in: Soziale Psychiatrie, 4, 178, 2022, S. 26-32.

Review Essay: «Verstehen von Sinn und Wahn: Was kann qualitative Forschung in der Sozialpsychiatrie?», in: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 21(2), Art. 24, http://dx.doi.org/10.17169/fqs-21.2.3490.

Rezension zu: «Herzog, Dagmar: Lust und Verwundbarkeit. Zur Zeitgeschichte der Sexualität in Europa und den USA. Göttingen: Wallstein, 2018» , in: H-Soz-Kult, 30.04.2019, www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-27727.

«Die Geburt der Frauenbewegung. Skadi Sirii Krauses ZPTH-Artikel in der Diskussion», in: Theorieblog, 06.12.2018, www.theorieblog.de/index.php/author/karina-korecky.

Buchpublikation (mit Andrea zur Nieden): Psychiatrischer Alltag. Zwang und Reform in den Anstalten des Landschaftsverbands Rheinland (1970-1990), Metropol Verlag: Berlin 2018. Teil II der Reihe Anstaltswelten. Psychiatrische Krankenhäuser und gehörlosenschulen des Landschaftsverbands Rheinland nach 1945, hrsg. von Wolfgang Schaffer. ☞ Verlagsinfo hier.

«Natur als Anfang. Der Beginn des Staates bei Rousseau», in: K. P. Jankrift, A. Kagerer, C. Kaiser, M. A. Martín Romera (Hrsg.): Natur und Herrschaft. Analysen zur Physik der Macht, DeGruyter: Berlin/Boston 2016, 285-310.

«Was den Bürger im Innersten zusammenhält. Anmerkungen zum Verhältnis von Bürger und Staat», in: F. Heidenreich, D. Mineur, D. Schulz (Hrsg.): Die Bürger und ihr Staat in Deutschland und Frankreich. Les citoyens er leur État en France et en Allemagne, Schriftenreihe des Internationalen Zentrums für Kultur und Technikforschung der Universität Stuttgart, LIT: Berlin 2014, 83-96.

«Le Contrat Sophie. Zur Verknüpfung zweier Felder der Rousseau-Rezeption», in: J. Reiling, D. Tröhler (Hg.): Zwischen Vielfalt und Imagination. Praktiken der Jean-Jacques-Rousseau-Rezeption. Entre hétérogénéité et imagination. Pratiques de la réception de Jean-Jacques Rousseau, Reihe Travaux sur la Suisse des Lumières, Slatkine: Genf, 2013, 383-406.

«Wo die Liebe zu den Gesetzen im Staate ruht. Über den Zusammenhang von Weiblichkeit und Nation», in: A. Kindler, B. Oellers, H. Pass (Hg.): Theorie und Praxis. Beiträge zur Kritik der Gesellschaft, LIT: Berlin 2011, 150-176.